Hamburch, Hamburch

hallo!

lang lang ists her, dass ich mich gemeldet habe, doch das lag daran das ich viel getan habe und wenig da war. da ich ja nicht ganz glücklich mit meinem studium bin schaue ich ja zur zeit über den tellerrand und hab da so manches entdecken können. zum einen hat es mir das kunstschmiedehandwerk stark angetan – ich war auch einen tag probearbeiten und konnte so ganz gut in den beruf an sich reinschnuppern, vielen dank dafür noch mal! – zum anderen hat es mich, trotz meines wiederstandes doch noch etwas mit musik zu machen, zu einer etwas anderen richtung gezogen. doch die story ist etwas länger.

es begab sich aber zu der zeit, dass katta und ich uns auf den weg machten fee in haburg bei seinem praktikum zu besuchen. naja und wenn man schon mal da ist den jan natürlich auch gleich. und folkfriends. denn, so war der plan, ich wollte mein waffen… verzeihung instrumentenarsenal ein wenig aufstocken und mir diesbezüglich ein hümmelchen ansehen gehen. gesagt getan, führen katta, jan und ich zu folkfriends – fee konte nich, der musste beim praktikum ackern – um ein wenig zu stöbern. kaum öffneten sich die tür zu den heiligen hallen, war ich auch schon wie weggetreten. viele, sehr viele schöne instrumente und alle raunten mir zu „kauf mich!“ von dem gesuchtem hümmelchen über ausgewachsene spanische pipes bis hin zum brutalen great highland backpipe (für den man mal überlegen sollte nen waffenscheinprüfung ein zu führen!) über cistern, zu gitarren, bouzukies und noch etlichen anderen saiteninstrumenten, whistles in jeder ausführung und ner ganzen ansammlung von trommeln! schnell verlohr ich den überblick und frage (eigendlich mehr als spaß gedacht) „kann ich das ab arbeiten – mit tellerwaschen oder so?“. ein kurzes gespräch und telefonnummernaustauschen später hatte ich eine praktikumsplatz zusage von nico. es ging nur noch um das wann es los gehen soll. eine knappe woche später war es auch soweit. ich pakte meine tasche für die erste woche bei folkfriends! meine fresse war ich aufgeregt! eine chaotische bahnfahrt und 3 stunden später stand ich völlig fertig (es war ja em und irgendwie meinten alle mit nem auto hupend vor meinem fenster lang fahren zu müssen in der nacht) in der tür. ein kurzes aber warmes hallo, wie gehts, wie war die reise? und 15 minuten erklärung meines arbeitsplatzes / meiner aufgabe war ich dann mittem im geschehen. alles was saiten hatte wurde von mir eingerichtet. wärend meines aufenthaltes lernte ich noch stefan und seine kleine familie kennen. bei ihnen kam ich die restlichen wochen unter. doch das ist ne geschichte für sich. so vergingen die wochen wie im fluge und in mir keimte das verlangen, so etwas länger zu machen. der aufmerksame leser erinnert sich an den anfang: genau, es ging um den tellerrand! ich versuche jedenfalls gerade nicht nur über diesen zu blicken sondern zu klettern, um das zu erreichen was ich erkennen konnte. mein plan ist noch etwas in arbeit und vieles muss ich noch erledigen dafür, doch wenn alles gut geht, sieht man mich in nicht all zu weiter ferne mit einem zelt und vielen instrumenten über mittelaltermärkte und events toure.

so, das wars dann auch erstmal wieder von mir, denn ich bin tierisch erkältet! wie sich das alles weiter entwikelt und welche instrumente jetzt nun neu bei ein platz fanden vertell ich euch beim nächsten mal!

in dem sinne, bis die tage und tschüssn,

grütze

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