meine instrumente – teil 9: die glastonburypipe
hallo alle zusammen.
ich weiß ich weiß, ich melde mich zu selten und ich sehe es auch ein, immerhin habe ich einige neue instrumente, aber immer noch keines davon vorgestellt! schrecklich, aber das ändere ich ja jetzt.
als nächstes möchte ich euch meine glastonburypipe vorstellen. das besondere an diesem stück ist, dass ich es selber verarbeitet habe. soll heißen:
- doppelrohrblat anfertigen
- löcher ausbohren zwecks stimmung
- löcher kegeln, damit man die kleinen (1-2mm Ø) dinger besser ertasten kann
- und umlegung des 10. loches, zwecks besserer spielbarkeit
was ist eine glastonburypipe?
die glastonburypipe basiert auf einer altcornamuse und wird über eine windkapsel gespielt. sie hat ein unempfindliches kunststoffrohrblatt und ist in meist F gestimmt, meine habe ich aber in G gestimmt (typische mittelalterstimmung) und ist aus palisander. der großen resonator am ende sorgt für einen vollen warmen sound. durch die drweiterungsklappe hat sie einen tonumfang von 1,5 oktaven. sie ist ein reines kammerinstrument und wurde zum begleiten anderer leiser instrumente gebaut. dadurch hat man oft das problem, dass man sich im ensemble schlecht bis garnicht hört, was später durch das biegen des klangkörpers nach oben beseitigt wurde (das krummhorn war gebohren).
so, noch ein paar fotos von dem schicken ding
zu guter letzt natürlich noch ein hörbeispiel. es handelt sich um ein altes deutsches stück, das um 1480 geschrieben wurde.
greetz
Meine eigenen Werke sind unter einer
Creative Commons-Lizenz lizenziert.





2. Dezember 2008 um 6:53
hallo E. Wolff,
bin auf der Suche nach dem Maler mit Deinem Namen, habe seine Signatur auf einem Bild (1..Hälfte letztes Jahrhundert) gefunden. Vielleicht Verwandschaft?
freundlichen gruß
lulu welther
3. Dezember 2008 um 6:08
hi! schön wen neues auf meinem blog zu sehen. also ich hab keine verwandten maler, zumindest nicht das ich wüsste…
greetz
21. Januar 2009 um 11:24
*** wow . E, ich lerne dich immer mehr schätzen…***